Dem Lernen einen Sinn geben -
und den Zahlen etwas, das sie bezeichnen.
Wieviel ist 5 + 7 ? Die Antwort auf diese Frage interessiert viele Grundschulkinder nicht, weil sie dabei keine Verbindung zu sich selbst herstellen können.
Aber: Wenn zu Ostern Peter 5 Eier gefunden hat und Anja 7, dann ist das Interesse geweckt. Sie möchten wissen, wieviele Eier es zum Verteilen gibt und wieviele jeder bekommt.
Die Erfahrung zeigt: In dieser Hinsicht sind diese Spiele umfassende Motivationswecker!
Folgende Gründe sind zu beobachten:
- Es geht um ein Spiel. Spielen macht Spaß.
- Wer an der Reihe ist, bekommt für diese Zeit die Aufmerksamkeit der Mitspieler.
- Jedes Kind würfelt und schafft sich damit seine Aufgabe selbst. Das entspricht seinem natürlichen selbstbestimmten spielerischen Lernbedürfnis. Es schafft sich seine Herausforderung selbst.
- Jeder Spieler möchte gern gewinnen. Sein angestrebter Erfolg ist abhängig vom Spielgeschehen. Das fordert seine Aufmerksamkeit. Die meisten Kinder rechnen daher nicht nur ihre Würfel-Kombination aus, sondern auch die ihrer Mitspieler, weil sie wissen wollen, ob deren Ergebnis einem ihrer Spielsteine gefährlich wird. So entsteht eine freiwillige Übungsleistung, die in dieser Dichte im normalen Unterricht kaum zu erreichen ist.
- Es entsteht eine Atmosphäre enormer Spannung, der sich die Spieler konzentriert hingeben.