Sozialverhalten
Eines haben alle Spiele gemeinsam:
Disziplin und Geduld sind gefordert für die Einhaltung der Reihenfolge, in der die Spieler unter Einhaltung der Spielregeln aktiv werden. Beide sind außerdem eine wichtige Voraussetzung dafür, daß der Spieler, der gerade an der Reihe ist, seine Übung auch vollbringen kann: Er würfelt, er rechnet, wägt eventuell je nach Spiel verschiedene Möglichkeiten ab, sucht das entsprechende Zahlenfeld, setzt seinen Spielstein dorthin und reicht dann die Würfel – eventuell im Becher – weiter. Er bekommt die Zeit, die er dafür braucht. Kein anderer Spieler sagt das Würfelergebnis vor, zeigt das Zahlenfeld oder setzt den Stein. Ob jemand schnell oder langsam rechnen kann, spielt hier keine Rolle.
Jeder Spieler lernt:
1. Situation: Jetzt bin ich an der Reihe! Das bedeutet: Ich habe Zeit, eine Aufgabe zu lösen, die ich mir selbst gestellt habe.
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2. Situation: Jetzt ist ein anderer Spieler dran! Ich rede nicht! Ich greife nicht ein! Ich beobachte und denke mit.
Übertragen auf andere Situation übe ich, andere ausreden zu lassen, zu warten, bis ich Raum bekomme, etwas zu sagen. So wird spielerisch eine respektierende Umgangsform geübt, die sich wohltuend im Unterricht und im Alltag auswirkt. Auch für den Erfolg von Arbeitsgruppen bieten die Spiele eine gute Übung.